Noten (c) PlS

DREI INTERMEZZI
für Ensemble auf historischen Instrumenten (2013)

für das Ensemble l'Autre mOnde

UA: 17.08.2013, Kloster Eberbach im Rahmen des Rheingau Musik Festival
Dauer: ca. 11 Minuten
Besetzung: Flauto traverso, Cembalo/Laute/Theorbe (ad lib.), Violino I, Violino II, Viola, Violoncello, Contrabasso

Besetzung der UA: Ensemble l'Autre mOnde

INHALT UND HÖRPROBEN

1. - movimento
2. - azione
3. - stasi

Die drei Intermezzi basieren im weitesten Sinne auf das „Canzon Prima à 4, Sopra Rugier“ von Girolamo Frescobaldi. In den drei Sätzen beschäftige ich mich mit den typischen Kompositionsverfahren und Satztechniken des Komponisten.

I. - movimento
Im Mittelpunkt des Satzes steht eine Viertelton-Reihe, welche jedoch nicht durchgehend vierteltönig verläuft. In der Mitte der Reihe befinden sich Halbtonschritte. In dem Satz spiele ich mit Enge und Weite, mit Bewegung und Stillstand und mit den Spannungsverhältnissen der Tonreihe. Imitationen und barock anmutende Verzierungen, sowie Zitate verweisen auf den ersten Satz des Canzon. Der Titel des Satzes spielt dabei auf die Bewegung im Begleitsatz an.

II. - azione
In dem Satz betrachte ich die Vielschichtigkeit und die Vielfalt der einzelnen Teile des Canzons. Als Grundlage dient mir dabei eine, aus der Vorlage abgeleitete Rhythmusreihe, die sich ständig wiederholt und sich dabei jeweils verkürzt. Für jeden rhythmischen Wert habe ich eine formale Struktur entwickelt (Trillerflächen, Stille, einzelne Töne, etc.) die bei jeder Wiederholung variiert wird.

III. - stasi
Der letzte Satz bildet ein fulminant, virtuoses Finale. Dabei erscheint immer wieder die cantus-firmus-artige Struktur aus dem letzten Teil des Canzons. Das Fugato wechselt sich mit rhythmischen Akkordstrukturen ab, die sich in abstrakte Tempowechsel steigern.

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PAUL LEONARD SCHÄFFER

Komponist, Dirigent, Pianist

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